Nun endlich ist es so weit. Die Wahlkampfveranstaltungen sind größten Teils gelaufen. Der schönen Worte sind genug gewechselt. Jetzt schauen wir mal auf das was die Kandidaten schaffen [arbeiten] können.
Für alle Hochdorfer die sich noch nicht entscheiden konnten und für diejenigen die noch eine Bestätigung für Ihre Wahl brauchen, soll dieser Film Bürgermeister-Bachatse Teil 1+2 nützlich sein. Und für alle Selberbacker die gerne in andere Teigschüsseln schauen, um zu sehen wie es die anderen machen, dürfte der eine oder andere Tipp dabei sein.
Zwei Dinge sind nicht so gelaufen wie ich sie mir gewünscht habe. Die Veröffentlichung am Montag. Für alle die sich bis jetzt geduldet haben, möchte ich mich entschuldigen und verspreche: nächstes mal gibt es ein Plan-B. Und das andere ist die Videoqualität. Die Video-Auflösung ist für Schulungszwecke nicht geeignet. Zum einfach mal reinschauen dürfte sie akzeptabel sein. Doch seht selbst:
Teil 1
[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=zaLM0tgj3-Y]
Teil2
[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=pYy5j2SlTwg]
Ok, Ihr habt es gesehen, das wichtigste beim Brot backen ist es, nicht mit dem Wasser zu sparen. Mit Kommentaren braucht ihr hier auch nicht zu sparen. Es würden sich alle Selberbacker auf dem Video freuen!
Herzlichst Euer
selberbacker
P.S.: hier ein weiterer Blick auf den Wunschkandidaten

Drei Bürgermeisterbewerber zeigen in der ZinßerMühle was sie anbacken können
Hochdorf, am 24.01.2009 – kurz vor der Bürgermeisterwahl zeigen alle drei Bewerber, was sie wirklich anbacken können. Keiner hat je zuvor Brot gebacken. Nun werden sie versuchen, geleitet von Müllermeister Jürgen Zinßer, aus den gegensätzlichen Elementen Mehl, Wasser, Hefe und Salz ein harmonisches ganzes zu backen. Mit der Hand am Arm, und ohne zurechtgelegte Worte.
Spätestens seit den kontrovers diskutierten Themen ‘Golfplatz’ und ‘Einkaufszentrum’ in Hochdorf, fragen sich viele Bürger, welcher der drei Bewerber diese Vermittlungsarbeit stemmen könnte. Jeder Hochdorfer kann sich nach der Veranstaltung im Internet über die praktischen Fähigkeiten seines zukünftigen Schultes [schwäbisch für Bürgermeister] ein Bild machen. Der lokale Wahlkampf über das weltweite Netz ist zu sehen unter www.selberbacker.de ab Montag 26.01.2009.
Wir dürfen gespannt sein!
Frohes Backen wünscht selberbacker
Durch alle Seiten hindurch verzaubert dieses Werk mit Rezepten aus dem ‘Nähkästchen’. Richard Bertinet, als Brot Verrückter bezeichnet er sich selbst , ein Franzose in England lebend, schreibt aus der Praxis. Seine Liebe zum Backen sprüht nur so aus den Texten. Wunderschön photographierte Übersichten über verschiedene Brotformen, Zutaten, Backfarben oder Hilfsgeräte sind genauso enthalten wie detailliert beschreibende Texte, mit denen der Interessierte gut zurecht kommt.

Brot für Genießer.
53 Variationen
Die klassischen Rezepte sind aus ganz Europa zusammengetragen. In den 5 Kapiteln Weißer Teig, Olivenölteig, Brauner Teig, Roggenteig und Süßer Teig versammelt Bertinet so vielversprechende Rezepte wie Fougasse, Safranbrötchen, Foccacia, Honig-Lavendel-Brot, Mohnstern, Roggenbrot mit Cider oder Schokoschnecken, um nur einige zu nennen. 53 Variationen eines Hefeteiges werden vorgestellt. – Und mit eigener Kreativität kommt man auf ein vielfaches davon. Als einziges Manko für den Backanfänger sehe ich die etwas knappe oder besser starre Ausführung über die variierende Wasserzugabe bei der Teigzubereitung.
Wie Ihr bestimmt wisst ist die Wasseraufnahme bei Mehlen naturbedingt. Ja, das ist Fakt. Und mit Zusatzstoffen werden die Schwankungen nie ganz beseitigt. Das ist auch Fakt, und ein Grund warum wir in der ZinßerMühle auf Zusatzstoffe in Mehlen und Backmischungen gänzlich verzichten. Ihr, als aufmerksame Leser werdet jetzt schon erraten haben, dass deshalb das Geheimnis für erfolgreiches Backen darinliegt, die Wasserzugabe beim teigen anzupassen. Wer diese Wissenslücke schließen will, wird hier eine Beschreibung finden.
Wem auch diese Ausführung zu knapp erscheint, dem wird ein Abend bei der leckeren Bachatse - dem Meisterbackkurs der ZinßerMühle, möglicherweise schmecken.
Ein bekannter kindlicher Wunsch. Wer hätte nicht gerne beides, das Weckle und das Fünfzig Cent Stück? Besonders jetzt, da das Gerede über die Rezession die Runde macht und Ängste schürt.
Nun, als Selberbacker darf ich Euch ein offenes Geheimnis mitteilen: jeder kann sich diesen Wunsch nahezu selbst erfüllen! Wie das geht? So:
Einfach backen, vielfach genießen!
Was ich darauf oft zu hören bekomme ist die Frage: Lohnt sich denn das Selberbacken überhaupt? Üblicherweise wird die Frage rhetorisch gestellt und der Fragende ist sich sicher, dass dem nicht so ist. Hier könnt Ihr sehen was beim nachrechnen heraus gekommen ist.
Jetzt den Rechenstift auf die Seite legen und tief durchatmen. Na, riecht Ihr es? Das schöne am Backen ist doch auch die Kindheitserinnerung: Der Duft des frisch gebackenen Brotes in der Wohnung oder der erste Biss in die noch warme Brotscheibe. Das ist die sinnlichste Erfahrung beim Backen und, rechnet es dagegen, völlig kostenlos und unbezahlbar!
Fröhliches Backen
wünscht selberbacker