Drei Bürgermeisterbewerber zeigen in der ZinßerMühle was sie anbacken können

Hochdorf, am 24.01.2009 – kurz vor der Bürgermeisterwahl zeigen alle drei Bewerber, was sie wirklich anbacken können. Keiner hat je zuvor Brot gebacken. Nun werden sie versuchen, geleitet von Müllermeister Jürgen Zinßer, aus den gegensätzlichen Elementen Mehl, Wasser, Hefe und Salz ein harmonisches ganzes zu backen. Mit der Hand am Arm, und ohne zurechtgelegte Worte.

Spätestens seit den kontrovers diskutierten Themen ‘Golfplatz’ und ‘Einkaufszentrum’ in Hochdorf, fragen sich viele Bürger, welcher der drei Bewerber diese Vermittlungsarbeit stemmen könnte. Jeder Hochdorfer kann sich nach der Veranstaltung im Internet über die praktischen Fähigkeiten seines zukünftigen Schultes [schwäbisch für Bürgermeister] ein Bild machen. Der lokale Wahlkampf über das weltweite Netz ist zu sehen unter www.selberbacker.de ab Montag 26.01.2009.

Wir dürfen gespannt sein!
Frohes Backen wünscht selberbacker

Weit über 1000 Menschen haben das die letzten Jahre getan. Erfolgreich, seit 2003 in der ‘Bachatse’. Was auf schwäbisch soviel bedeutet wie gemeinsam zu backen und sich über die letzten Geheimnisse für unvergleichliches, schmackhaftes Gebäck auszutauschen.

back-video-dvd

Nun endlich ist die Quint Essenz der Bachatse auch auf 53 langen Minuten Video einzusehen. Handgriff für Handgriff werden von mir gezeigt und beschrieben. Für einfaches erfolgreiches Backen im Alltag. Nähere Infos gibt es hier.

Stellt sich nur noch die Frage: Und wann hast du das letzte mal über die eigene Rührschüssel geschaut?

Tee oder Zucker?


Tee ohne Zucker? Ha, des kansch doch net drengga! [Das schmeckt doch nicht!] Habt ihr das auch schon gehört wenn ihr jemanden eine Tasse Tee angeboten habt? Ah, ok, ihr braucht auch Zucker im Tee. Na dann.

Mich wundert es immer wieder, wie viel Zucker im Tee versenkt wird um das feine Teearoma zu überdeckeln. Interessiert es Euch auch, wie Viele eigentlich lieber Zucker als Tee trinken? Dann gebt bitte kurz einen Klick zu eurem Tee-trink-verhalten ab. Besten Dank!
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Liebe Zuckerwasser Trinker, nehmt es mir nicht übel, sondern das dankbare Thema pünktlich zur harten Fastenzeit an: Spart täglich ein, zwei, drei oder mehr Würfel beziehungsweise Teelöffel Zucker ein. Das wird eine erfolgreiche Sache. Belohnt werdet ihr dann von den eigenen Geschmacksknospen. Die lernen wieder sprechen. Auf das Angebot nach ‘ner Tasse Tee kommt dann ganz klar und deutlich die innere Frage ‘Willst du Tee oder Zucker?’

Angenehmes Tee trinken,
wünscht selberbacker

Knospen zerdrücken und in die Tasse damit. Heißes Wasser drüber gießen. Kurz darauf findet Ihr Euch vom angenehmen warmen Frühlingsduft der Rosenblüten umhüllt.

rosenknospen

Zugegeben, meine Verwunderung darüber, neuerdings Gartenschnitt zu konsumieren, empfand ich anfangs abstossend. Nach dem ersten Aufguss kam die Neugier und mit dem ersten Schluck die schöne Erinnerung an Frühlingswärme und Maiensonne.

Meine Empfehlung für die noch eisig kalten und dunklen Tage: Tee trinken und schon jetzt den Frühling genießen!

Ach ja, bevor ich’s vergesse: den Tee dazu gibt es selbstverständlich im ZinßerMühle-Laden. Mehr Infos zu den Bio Rosenblüten Knospen bei sonnentor

Durch alle Seiten hindurch verzaubert dieses Werk mit Rezepten aus dem ‘Nähkästchen’. Richard Bertinet, als Brot Verrückter bezeichnet er sich selbst , ein Franzose in England lebend, schreibt aus der Praxis. Seine Liebe zum Backen sprüht nur so aus den Texten. Wunderschön photographierte Übersichten über verschiedene Brotformen, Zutaten, Backfarben oder Hilfsgeräte sind genauso enthalten wie detailliert beschreibende Texte, mit denen der Interessierte gut zurecht kommt.

Brot für Genießer.<br>53 Variationen

Brot für Genießer.
53 Variationen

Die klassischen Rezepte sind aus ganz Europa zusammengetragen. In den 5 Kapiteln Weißer Teig, Olivenölteig, Brauner Teig, Roggenteig und Süßer Teig versammelt Bertinet so vielversprechende Rezepte wie Fougasse, Safranbrötchen, Foccacia, Honig-Lavendel-Brot, Mohnstern, Roggenbrot mit Cider oder Schokoschnecken, um nur einige zu nennen. 53 Variationen eines Hefeteiges werden vorgestellt. – Und mit eigener Kreativität kommt man auf ein vielfaches davon. Als einziges Manko für den Backanfänger sehe ich die etwas knappe oder besser starre Ausführung über die variierende Wasserzugabe bei der Teigzubereitung.

Wie Ihr bestimmt wisst ist die Wasseraufnahme bei Mehlen naturbedingt. Ja, das ist Fakt. Und mit Zusatzstoffen werden die Schwankungen nie ganz beseitigt. Das ist auch Fakt, und ein Grund warum wir in der ZinßerMühle auf Zusatzstoffe in Mehlen und Backmischungen gänzlich verzichten. Ihr, als aufmerksame Leser werdet jetzt schon erraten haben, dass deshalb das Geheimnis für erfolgreiches Backen darinliegt, die Wasserzugabe beim teigen anzupassen. Wer diese Wissenslücke schließen will, wird hier eine Beschreibung finden.

Wem auch diese Ausführung zu knapp erscheint, dem wird ein Abend bei der leckeren Bachatse - dem Meisterbackkurs der ZinßerMühle, möglicherweise schmecken.

weckle50_weissEin bekannter kindlicher Wunsch. Wer hätte nicht gerne beides, das Weckle und das Fünfzig Cent Stück? Besonders jetzt, da das Gerede über die Rezession die Runde macht und Ängste schürt.

Nun, als Selberbacker darf ich Euch ein offenes Geheimnis mitteilen: jeder kann sich diesen Wunsch nahezu selbst erfüllen! Wie das geht? So:

Einfach backen, vielfach genießen!

Was ich darauf oft zu hören bekomme ist die Frage: Lohnt sich denn das Selberbacken überhaupt? Üblicherweise wird die Frage rhetorisch gestellt und der Fragende ist sich sicher, dass dem nicht so ist. Hier könnt Ihr sehen was beim nachrechnen heraus gekommen ist.

Jetzt den Rechenstift auf die Seite legen und tief durchatmen. Na, riecht Ihr es? Das schöne am Backen ist doch auch die Kindheitserinnerung: Der Duft des frisch gebackenen Brotes in der Wohnung oder der erste Biss in die noch warme Brotscheibe. Das ist die sinnlichste Erfahrung beim Backen und, rechnet es dagegen, völlig kostenlos und unbezahlbar!

Fröhliches Backen
wünscht selberbacker

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